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Feuerwerkerei

Zünderei

Zuendfeuer
Nach der Zündung.
Feuerteufel
Spanische Feuerteufel unter dem Funkenregen.
Sicherer und präziser ist die Elektrozündung. Ein Muss für taktgenaue Einsätze bei Musikfeuerwerken.

Das bedeutet Mehraufwand. Sicherheit und Präzision hat seinen Preis.

Die Zünder müssen pyrotechnisch und elektrisch verbunden werden. Es braucht ein Zündgerät.

Eine fette Batterie tut es zur Not auch.

Die ersten Zündgeräte bei den Pyromantiker Luzern waren Marke Eigenbau.

Wir haben das Glück, Elektroniker in unseren Reihen zu haben.

Mangel an Zündgeräten kannten wir nie. Jeder von uns hat ein persönliches Notzündgerät, made by Jodok.

Für ganz spezielle Momente haben wir noch eine historische Zündmaschine. Es ist ein besonderes Erlebnis, mit diesem Gerät "sein" Feuerwerk eröffnen zu können.

Abgesehen von Zündmaschinen war früher nicht viel Zündtechnik für Feuerwerker erhältlich.

Eine raffinierte Möglichkeit für schnelle elekrische Zündfolgen war die Verwendung eines Nagelbrettes.

Die Präzision bei modernen Feuerwerken ist heute nur noch mit Technik und Computer zu meistern.

Lok Pilatus
Unsere historische Zahnstangen Zündmaschine.
Loktaufe "Pilatus" 1998 in Kriens


Funkzündung ist zum Standard geworden. Bidirektionale Kommunikation orientiert den Feuerwerker über jedes Detail, auch weit ab vom Brandplatz.

Elektronische Zündgeräte lassen kaum mehr Wünsche offen. Spezialisierte Anbieter bringen immer raffiniertere Equipments auf den Markt.

Die Zündabfolgen werden am Computer programmiert.

Voraussetzung ist natürlich, dass der Programmierer die Feuerwerkskörper kennt. Aufstiegs- und Brenndauer sollten letztlich eine Komposition ergeben.

Dazu ist neben Handwerk auch eine Menge künstlerisches Flair nötig.
Funk Empfänger
Ein verkabelter Funkempfänger der vor 2012.
Funk Empfänger
Als Kontrast: Auch das geht noch.

2004 machten wir erste Tests mit Gasprojektoren.

Die Magnetventile konnten aber mit unserer Zündanlage nicht direkt angesteuert weren. Die Stosslänge der Gasflamme war nicht im Programm vorgesehen.

Ein Umweg musste gefunden werden.

Das Gas-Programm wurde mit einer SPS (LOGO!) von Siemens geschrieben. Den Startimpuls gab die normale Funkzündanlage via einen Optokoppler an die LOGO! Steuerung weiter.

Die SPS steuerte nun das Gasprogramm zur Musik. Der Aufwand für das taktgenaue Programmieren war enorm. Hier ein Beispiel für das Musikstück Mission Impossible.

Heute ist die Ansteuerung in der modernen Zündanlage integriert und die Gasprojektoren sind von der Firma Explo. Mission Impossible heute. Für sowas war am Anfang viel Aufwand nötig.

Gasdüse
Gasprojektor V2004 Pyromantiker Luzern.