Linie

Feuerwerkerei

Feuerwerk Aufbau

Mörserlager
Mörser reinigen und bereitstellen.
Wintersturm
Manchmal ist wahrlich kein Kaiserwetter.


Die Kraft und Wucht der Bomben und Töpfe erfordert entsprechende Abschussvorrichtungen. Das bedeutet Schwerarbeit.

Das Gelände ist meist weitläufig. Alles muss "bombensicher" verankert und gesichert werden.

Weite Wege, viel Gewicht und ein langer Tag bei voller Konzentration. Es gibt lockerere Jobs!

Manchmal fragen wir uns: Sind wir Masochisten?

Vielleicht. Wir tun es trotzdem. Warum? Weil es faszinierend ist. Punkt.
Parkplatz
Flach und weitläufig. Vor der Baden Arena in Offenburg.
Kanu
Und wenn es sein muss, auf dem Kanu. Eröffnung der "neuen" Kapellbrücke Luzern.
Alle Feuerwerkskörper, Batterien und Effekte müssen sorgfältig gesichert und verankert werden. Nachher wird alles elektrisch verkabelt.
Modular Cakes
Modular Cakes zu einem Pulk verbunden.
Neat Erstfeld
Auf der Tunnelbohrmaschine, Gotthardbasistunnel, Erstfeld.
Jetzt ist geduldiges Warten angesagt. Unzählige Male spielt sich im Kopf das Programm ab.

Die Musik, die Abfolgen, die Bilder. Alles wurde bis ins Detail programmiert und und jetzt real auf dem Platz vorbereitet.

Die Zündanlage ist scharf gestellt.

Adrenalin durchfliesst den ganzen Körper. Das Warten auf den Startschuss ist quälend lang.

OK! Start!

Das Feuerwerk zündet synchron zur Musik. Die Effekte stimmen. Die Realität übertrifft sogar die Erwartungen.
Schlussbouquett.
Genissen wir den Zauber des Momentes. Es ist "die schöne Kunst der Veschwendung"
Das Programm ist abgefeuert. Der letzte Donnerschlag ist verhallt. Es riecht nach Schwefel und Rauch.

Der spontane Beifall und die laute Begeisterung der Gäste und Zuschauer lassen unseren Adrenalinspiegel langsam sinken.

Die Feuerwerks Crew klopft sich gegenseitig auf die Schultern. Der Druck ist weg. Unglaublich schön war es, auch dieses Mal. Unsere Motivation für das nächste Feuerwerk.

Die Zuschauer geniessen den Rest des Abends.

Für uns Feuerwerker kommt jetzt der härteste Part: Das Aufräumen.
Abgekämpft
Am Morgen sah unser Ruedi noch wesentlich frischer aus.
Aufräumen.

Unser Dessert. Jetzt spürt man die vielen Stunden, den langen Tag.
Müde schleppen wir das schwere Material zurück an den Ladeplatz.

Leere Mörser sind schwerer als volle! Unlogisch? Ja, die Müdigkeit wird für dieses Phänomen verantwortlich sein.

Hauptsache: Alles ist ohne Zwischenfall verlaufen.

Barabara sei Dank!